AGE Presseinfo Nr. 48
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Erfolgreiches Symposium der AGE Aktionsgemeinschaft Entrauchung

Am 25. Oktober fand in Berlin das Symposium der AGE Aktionsgemeinschaft Entrauchung statt.

Das Referententeam v.l.: Hendrik Rust, Frank Wahl, Heinrich Stadlbauer, Jürgen Walter, Frank Schulze, Lutz Eichelberger, Christian Wittenzellner, Udo Jung, Bernd Konrath, Michael Steinborn, Thomas Winkler, Rainer Will und Peter Vogelsang.

Das Thema war: Kleiner Brand - große Wirkung, Vermeidungsstrategien für Folgeschäden durch Rauch. Die Veranstaltung wurde von Dipl.-Ing. Udo Jung geleitet und moderiert.

Das Symposium der AGE fand im Berliner Estrel Hotel statt. Insgesamt kamen rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu der Veranstaltung. Die AGE hatte hierzu verschiedene Experten der Feuerwehr, der Wissenschaft und aus Prüfinstituten eingeladen. In den Fachvorträgen wurden Erfahrungen mit der Entrauchung von Gebäuden und Praxisberichte vermittelt.

Jürgen Walter von der Feuerwehr Frankfurt, stellte die Sicht der Feuerwehr dar und nannte Beispiele, dass die vorrangig für den Personenschutz vorgesehene Entrauchung auch erhebliche Sachschäden und Vermögensschäden verhindern können.

Dipl.-Ing. Heinrich Stadlbauer, vom TÜV SÜD Industrie Service, widmete sich in seinem Vortrag der Risikobetrachtung zum Rauchschutz sowie den im Baurecht definierten brandschutztechnischen Mindestanforderungen, und welche Risiken, der Nutzer und der Planer dabei beachten muss.

Dipl.-Ing. Lutz Eichelberger von Alfred Eichelberger GmbH, und Dipl.-Ing. Frank Wahl von TLT-Turbo, informierten über unterschiedliche Entrauchungsprinzipien und Schichtung sowie Kellerentrauchung und Entrauchung kleiner Räume vor dem Hintergrund der DIN 18232-5.

Um Möglichkeiten der Detektion und Alarmierung sowie zur Rauchrückhaltung und -lenkung ging es in dem Vortrag von Dr.-Ing. Hendrik Rust, Stöbich Brandschutz und Dipl.-Ing. Michael Steinborn von Novar GmbH.

Dr.-Ing. Thomas Winkler, Imtech, widmete sich der Simulation. Sein Vortrag diskutierte die Abhängigkeit zwischen Brandgröße und Rauchausbreitung und stellte Ergebnisse einiger Modelluntersuchungen vor, die das Ausmaß der Verrauchung - auch in großen Räumen – dokumentierten.

Über Realbrandversuche zur Beurteilung der Wirksamkeit von Entrauchungsanlagen referierte Dipl.-Ing. Bernd Konrath, I.F.I. Institut für Industrieaerodynamik, in seinem Vortrag über die Wirksamkeit von Entrauchungsanlagen bei tatsächlichen (aber nachgestellten) Bränden sowie vorzufindende Schnittstellenprobleme.

Zum Abschluss des Symposiums ging es um Rauch- und Rauchfolgeschäden aus Sicht des Sachversicherers. Dazu referierte Dr. Christian Wittenzellner von Xintecon GmbH.

Die Vorträge der Referenten können im Download-Bereich der Website heruntergeladen werden.


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