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Drei Tote bei Wohnhausbrand in Duisburg- Meiderich

23.05.2016

Im Zeitalter des Neonlichtes und der LED-Technik erfreut sich das Kerzenlicht großer, sogar wachsender Beliebtheit. Selbst wenn das elektrische Licht uns in die Lage versetzt, die Nacht zum Tage zu machen, so wird es nur wenige Haushalte geben, die keinerlei Kerzen Zuhause haben. Das Kerzenlicht bringt uns Licht, Helligkeit, Geborgenheit und Wärme. Genau dies wurde in Duisburg einer 33-jährigen Mutter  und ihren acht und 14jährigen Söhnen zum Verhängnis. Alle drei haben den Brand in dem viergeschossigen Wohnhaus im Ortsteil  Meiderich nicht überlebt.

 

 

Eine brennende Kerze war wohl die Ursache für die unfassbare Familien Tragödie.  Das tückische - der Brandausbruch geschah morgens gegen 5.00 Uhr, die Bewohner wurden im Schlaf überrascht. Zwei Drittel aller tödlichen Rauchgasvergiftungen passieren während des Schlafes. Ein paar Atemzüge vom Kohlenmonoxid und Kohlendioxid die im Brandrauch enthalten sind reichen aus um Bewusstlos zu werden. Da das Kohlenmonoxid und Kohlendioxid geschmacks- und geruchsneutral ist, kann es vom Menschen nicht wahrgenommen werden.

 

 

Daher ist es wichtig, rechtzeitig gewarnt zu werden, wenn ein Brand ausbricht um sich selbst in Sicherheit zu bringen. Hier können Rauchwarnmelder in der Wohnung rechtzeitig warnen und dafür sorgen, dass man dem gefährlichen Rauch entkommen kann. Rauchwarnmelder sollten in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren installiert werden. Derzeit haben 14 von 16 Bundesländern die Ausstattung von Wohnungen mit Rauchwarnmeldern für „Neubauten und umfangreichen Umbauten“ gesetzlich festgelegt. In Brandenburg und Berlin wird die Rauchwarnmelderpflicht voraussichtlich in 2016 in die Bauordnung übernommen. Es gibt eine Übergangsfrist bis zum Jahr 2020.